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Workcamp Eritrea - Junge Menschen pflanzen Bäume

Hinweis: Unser Vorstand musste in seiner Sitzung am 07.10.2008 den Beschluss fassen, dass in dem Spendenbrief den Empfänger/innen mitgeteilt wird, dass wir das Projekt wegen des zurückgegangenen Spendenaufkommens … „ruhen“ lassen. Eingehende Spenden werden weiterhin persönlich nach Nefasit, in die Debre-Bizen-Schule gebracht.
Seit der Gründung des Vereins im Jahr 1974 ist unsere Tätigkeit auch „darauf gerichtet, internationale Gesinnung und den Gedanken der Völkerverständigung zu fördern, die Toleranz auf allen Gebieten der Kultur zu vertiefen." (§ 2 Abs. 7 der Satzung). Immer wieder fanden sich in unserem Verein – im positiven Sinne – "Verrückte", die außergewöhnliche Projekte an außergewöhnlichen Orten ins Leben riefen. Nachdem wir das Nyksund-Projekt im nördlichen Norwegen erfolgreich beendet hatten, machten wir uns auf in die südliche Hemisphäre, nach Eritrea. Gemeinsam mit eritreischen Freunden/innen entwickelten wir 1993/1994 das Projekt.

Im Laufe von mehr als zwanzig Jahren hat sich das Projekt deutlich verändert. In den ersten Jahren war es unser Ziel mit einer Gruppe von jungen Deutschen bzw. jungen Migranten nach Eritrea zu reisen und dort im Dorf Nefasit gemeinsam mit Schülern/innen die steinigen Berghänge zu bepflanzen. Der Ausbruch des von Äthiopien aufgezwungenen Grenzkrieges (1998 – 2000) machte es uns unmöglich mit einer Gruppe nach Eritrea zu reisen. ("Privat" sind wir, auch mit Kleingruppen, jedes Jahr in Eritrea!) Die weiterhin unabwägbare Situation mit dem Nachbarn Äthiopien verhindert die Wiederaufnahme der "offiziellen" Gruppenreisen. So haben wir unser Ziel im Wesentlichen auf die finanzielle Unterstützung der Debre Bizen Schule begrenzt.

Beim Terassenbau

Während des Q-Frühstücks am 08.06.2008 hat der Vorstand mit den Anwesenden aus dem Projekt Workcamp Eritrea die Situation beraten. Das Beratungsergebnis führte im Vorstand zu dem einstimmigen Beschluss, das Projekt "ruhen" zu lassen. Denn ein Unglück kommt selten allein! In den Sommerferien begannen im Werkstattbereich des OSZ Druck- und Medientechnik Bauarbeiten. Diese haben sich derart verzögert, dass eine Wiederaufnahme des Druckbetriebs erst mit Ende des Jahres, vielleicht auch erst im Januar 2009, möglich erscheint. Damit könnte der Eritrea-Kalender erst im Februar oder März gedruckt und versandt werden.

 
 
       
 
 
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